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Fahrtenbuch in Österreich: Was hinein muss und wie es digital geht

Ein Fahrtenbuch muss Datum, Start und Ziel, Zweck, Kilometer und Kilometerstand lückenlos und zeitnah dokumentieren – sonst kann das Finanzamt es verwerfen.

FirmenPilot-RedaktionZuletzt aktualisiert 19.10.20264 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Ein Fahrtenbuch belegt beruflich gefahrene Kilometer – etwa für das Kilometergeld (derzeit 0,50 € pro km für PKW) oder zur Abgrenzung von Privatfahrten. Es muss lückenlos, zeitnah und nachvollziehbar sein.

Wann brauche ich ein Fahrtenbuch?

  • Wenn du Kilometergeld für Dienstfahrten mit dem Privatauto geltend machst
  • Wenn du bei einem Firmenauto den beruflichen Anteil nachweisen willst
  • Wenn das Finanzamt oder deine Steuerberatung einen Nachweis verlangt

Was muss im Fahrtenbuch stehen?

  1. Datum der Fahrt
  2. Abfahrts- und Zielort
  3. Zweck der Fahrt (Kunde, Baustelle, Termin)
  4. gefahrene Kilometer
  5. Kilometerstand am Beginn und Ende

Was macht ein Fahrtenbuch ungültig?

Nachträglich erstellte, lückenhafte oder veränderbare Aufzeichnungen. Verwirft das Finanzamt das Fahrtenbuch, wird der Privatanteil geschätzt – meist zu deinem Nachteil.

Digitales Fahrtenbuch statt Zettel im Handschuhfach

Im Fahrtenbuch von FirmenPilot erfasst du Dienstfahrten direkt dort, wo auch Kunden, Termine und Aufträge liegen. Das Fahrtenbuch ist ab dem Paket Economy enthalten – Preise ansehen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Kilometergeld?

Für PKW beträgt das amtliche Kilometergeld derzeit 0,50 € pro Kilometer, bis zu 30.000 km im Jahr. Prüfe den aktuellen Stand beim BMF.

Reicht eine Excel-Liste?

Nur wenn sie zeitnah geführt und nicht nachträglich verändert wird. Viele Steuerberater empfehlen deshalb ein digitales Fahrtenbuch.

Dieser Artikel ersetzt keine Steuerberatung. Stand: Oktober 2026.